Über uns - Nachhaltiger premium Kaffee aus Tansania
Über Kifaru Coffee

Ein Kaffee so wertvoll wie sein Ursprung

Fruchtbare Vulkanböden auf 1.800 Metern Höhe ermöglichen uns, einen Kaffee anzubauen, der so einzigartig ist, wie das im NgoroNgoro Krater lebende schwarze Nashorn. Deshalb ziert das Wappentier des Kraters unser Logo und wir haben unseren Kaffee nach ihm benannt. Da der Schutz der Natur und der faire Umgang mit den dort lebenden Menschen unsere oberste Prämisse ist, haben wir unsere Farm Rainforest Alliance zertifizieren lassen – nicht zuletzt mahnt auch das vom Aussterben bedrohte Nashorn, auf Swahili Kifaru, sorgsam mit dem Reichtum der Erde umzugehen.

Die verschiedenen Marken

Kifaru Coffee und NgoroNgoro Mountain Coffee

2018 kam es zu einem Re-Branding der Marke NgoroNgoro Mountain Coffee. Shangri-La Estate verkauft weiterhin seinen Rohkaffee unter der Marke NgoroNgoro Mountain Coffee, während Kifaru Coffee ApS sich nun um den Verkauf des gerösteten Kaffees, unter der Marke Kifaru Coffee, kümmert. Zudem wird unser Kaffee weiterhin unter NgoroNgoro bei der Bäckerkette Junge in Norddeutschland ausgeschenkt und verkauft. Seit 2012 besteht eine enge Verbindung mit Junge Die Bäckerei., die unseren NgoroNgoro exklusiv in Norddeutschland in allen Geschäften anbietet. Das Familienunternehmen aus Lübeck hat sich bereits mehrfach vor Ort auf unserer Farm überzeugen können und ist begeistert von der hohen Qualität und dem sehr guten Ertrag, den ihr persönliches Feld Nr. 6 her gibt. Als milder Kaffeegenuss besticht die hell geröstete Bohne durch seinen runden und reichen Geschmack, eine angenehme Säure, einen Hauch von Schokolade, ein mildes Bouquet von Shiraz und eine zarte Note von süßem Honig. Um diesen einzigartigen Kaffee genießen zu können, schauen Sie doch einfach mal in einem der Junge-Geschäfte vorbei, genießen Sie unseren Kaffee vor Ort oder nehmen Sie sich eine Packung mit nach Hause. Mehr Infos unter: www.jb.de
Von der Bohne bis zur Tasse

Unsere Kaffeesorten und wie sie produziert werden

Umgeben von Kaffeefeldern und schattenspendenden Urwaldbäumen liegt die Kaffeefarm Shangri-La Estate. Auf den Feldern stehen die Kaffeebäume in Reih und Glied und werden durch schattenspendende Bäume wie der Cordia Africana und der Schirmakazie vor der Sonne geschützt. An fast 400.000 Kaffeebäumen wachsen auf unserer Farm die Kaffeekirschen aus denen unsere hochwertigen Premiumkaffees entstehen. Den größten Teil der Anbaufläche auf Shangri-La beansprucht die schokoladig-nussig schmeckende Sorte Bourbon für sich, eine Arabica-Bohne mit ausgeprägtem Körper, feinwürzigem Aroma und dezenter Säure.

Die alten Herren auf unserer Plantage sind die Blue Mountain Kaffees. Ihre Geschichte reicht bis in die 1920er-Jahre zurück, in die Zeiten als Tansania noch Kolonie war. Da jedoch die Erntemenge nicht sehr groß ist und da die Bäume auf einzelnen Blöcken teilweise zwischen anderen Sorten stehen, verkaufen wir die luxuriösen, kräftigen Kaffees, die durch ihre harmonische, leichte Süße bestechen, nur in unserer Hausmischung.
Der Youngster unter unseren Kaffees ist die ausgeprägt fruchtig, fast schon blumig schmeckende Sorte Geisha. Sie führte lange Zeit ein Schattendasein und ist erst seit Kurzem ein Star unter Kaffee-Kaffeeliebhabern. Wir bieten diese limitierte Sorte als exklusiven Single-Field Kaffee in unserem Shop an.

Höchste Qualität zu produzieren, ist unser oberstes Gebot, und deshalb überlassen wir nichts dem Zufall – von der Aussaat bis zur gerösteten Kaffeebohne. In unserer Nursery werden die grünen Kaffeebohnen zum Keimen in Sandböden gesetzt. Nach etwa drei Monaten ziehen die kleinen „Soldaten“, so nennt man die Sämlinge, in fruchtbare Vulkanerde um und nach etwa neun Monaten setzen wir die Pflanzen aufs Feld, damit sie sich voll entfalten können.
Rund drei Jahre benötigt ein Kaffeebaum, bis er das erste Mal richtig blüht. Bei Arabica, der einzigen auf Shangri-La angebauten Kaffeesorte, erlaubt die Blüte einen direkten Rückschluss auf die zu erwartende Ernte, da sie sich selbst bestäuben kann. Die Blüten und auch die Früchte sitzen direkt am Ast und sind nach sieben bis neun Monaten reif. Geerntet wird auf Shangri-La selektiv, das heißt, die Pflückerinnen ernten nur die roten Beeren, was sich unmittelbar auf den Geschmack des Kaffees auswirkt. Eine geübte Pflückerin schafft rund vier Eimer à 20 Kilogramm pro Tag, das ergibt etwa 2,5 Kilogramm Röstkaffee.

Die roten Kaffeekirschen werden unmittelbar nach der Ernte aussortiert, gewaschen, entpulpt und nass aufbereitet. Das dafür eingesetzte Quellwasser verwenden wir mehrmals, sodass wir den Wasserverbrauch auf 20 Prozent der ursprünglich benötigten Menge senken konnten. Für die Wasserversorgung haben wir einen eigenen Brunnen gebohrt, der auch zum Wässern der Pflanzen herangezogen wird. Nach der nassen Aufbereitung werden die Bohnen schonend und langsam getrocknet. Dafür breitet man sie auf Trockentischen, den sogenannten African Beds, aus. Das Trocknen dauert 10 bis 15 Tage, angestrebt wird ein Restfeuchtegehalt von etwa 12 Prozent in den Kaffeebohnen. In diesem Stadium bezeichnet man die noch ungeschälten Kaffeebohnen als Parchment Coffee bzw. Pergamentkaffee. Nun müssen die Bohnen ein wenig ruhen.

Noch vor dem Versand erfolgt das „Milling“ bei dem die Pergamenthaut und das Silberhäutchen entfernt werden. Die geschälten Kaffeebohnen werden nach Größe und Farbe sortiert, das sogenannte Grading. Unsere Premiumqualität wird in Säcke abgefüllt, in Containern gestapelt und per Schiff nach Hamburg transportiert. Manche Hersteller rösten ihre Bohnen bereits im Ursprungsland, aber wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden, denn die grünen Kaffeebohnen bewahren das Aroma länger als bereits gerösteter Kaffee.
Während des langsamen Röstens im Trommelröster lässt sich der Röstvorgang genau steuern und somit der Kaffeegeschmack gezielt beeinflussen. Zudem bauen sich beim langsamen Rösten die aggressiven Reizsäuren nach und nach ab, wodurch unser schonend gerösteter Premiumkaffee besser bekömmlich wird. Der Röstmeister entscheidet über das optimale Zusammenspiel von Bitterkeit und Säure im fertigen Kaffee, denn die bei der Röstung entstehenden Stoffe tragen sowohl zur Aromabildung als auch zur Bräunung der Kaffeebohnen bei.

Wichtig ist, dass der Kaffee nicht zu stark geröstet wird: Sobald die Randschichten der Bohnen verbrennen, setzt die sogenannte Maillard-Reaktion ein, und es entsteht neben anderen Stoffen auch Acrylamid. Kifaru Coffee röstet einmal im Monat, um die Frische und das volle Aroma der Premiumkaffees zu gewährleisten. Direkt nach dem Rösten werden die Bohnen abgepackt, zum Ausgasen kurze Zeit zwischengelagert und dann verkauft.

Ein Traum wird wahr

Ein leidenschaftlicher Kaffeebauer

Liebe auf den ersten Blick war es, als Christian Jebsen im Jahr 1990 die Kaffeefarm entdeckte. Er renovierte das verwahrloste Anwesen liebevoll, unterteilte die Kaffeefelder in Parzellen, zäunte sie ein und ließ Wildkorridore, um den Elefanten und Büffeln weiterhin Raum für ihre Wanderungen zu geben.

„Heute glaube ich, dass Kaffee mir im Blut liegt – ich habe es nur nicht früher erkannt. Bereits meine Großtante Emma hatte in den 1920er-Jahren in den Usambara Mountains eine Kaffeefarm. Da musste ich einfach zugreifen, als ich während einer Safari zufällig auf Shangri-La stieß. Die Farm wurde im Jahr 1924 erbaut und hat turbulente Zeiten hinter sich, doch es steckt noch so viel Potenzial dahinter. Durch die fruchtbaren Vulkanböden und die Lage am Äquator bietet sie beste Bedingungen für unsere hochwertigen Kaffees. Wir, das Team von Shangri-La Estate, mussten sie damals nur aus dem Dornröschenschlaf wecken.

Natürlich kam mir zugute, dass ich Agrarmarketing studiert habe und mich mit Landwirtschaft auskenne. Aber was wir hier machen, hätte ich nie alleine geschafft. Es gelingt nur gemeinsam im Team und mit guten Mitarbeitern auf die ich mich verlassen kann.

Die Geschichte von Shangri-La reicht bis in die Kolonialzeiten zurück. Bereits in den 1920er-Jahren wurde auf der Farm Kaffee angebaut, allerdings wechselten die Besitzer häufig, und die Farm konnte nie zu ihrer vollen Schönheit erblühen. Durch Unruhen, Aufstände, Zwangsarbeiter, wechselnde Kolonialherren, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg kam die Farm in Tanganjika ins Taumeln, aber dennoch hat sie es geschafft, ihren Charme zu bewahren.

Inspiriert von James Hiltons Roman „Der verlorene Horizont“ bekam die Farm ihren Namen Shangri-La – und etwas Passenderes hätte man wohl nicht wählen können, beschreibt doch James Hilton in seinem Roman das Lamakloster Shangri-La im Himalaya als einen paradiesischen Ort, dessen nahezu unsterbliche Bewohner sich von der Hast der Zivilisation verabschieden, ohne aber auf deren Annehmlichkeiten zu verzichten.

Auch Tom Lithgow, ein ehemaliger britischer Soldat, verfiel der atemberaubenden Natur am Rande das NgoroNgoro-Kraters und schrieb ein Buch über darüber. Die Liste ließe sich fortsetzen, die Farm hat im Lauf ihrer wechselvollen Geschichte zahlreiche Persönlichkeiten in ihren Bann gezogen und verzaubert noch heute.

Die Farm – Ein Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft

Die 1924 erbaute Farm Shangri-La umfasst eine Fläche von rund 600 Hektar direkt am Rand des NgoroNgoro-Kraters. 200 Hektar Buschland auf der Farm stehen den Tieren, allen voran den Büffeln und Elefanten, als Wildkorridor zur Verfügung, die restliche Fläche beanspruchen Kaffee- und Avocadobäume, die Farm- und Wirtschaftshäuser, Ställe und ein Nutzgarten für sich. Zudem werden dort Schweine und Rinder gehalten, sodass die Farm weitesgehend autark ist. Platz zum Experimentieren findet sich aber dennoch reichlich. Erst seit ein paar Jahren baut Kifaru Coffee, die Kaffeemarke von Shangri-La, die edle Sorte Geisha an, und zurzeit laufen Versuche mit einem kleinen Weinberg. Der Däne Christian Jebsen, der die Farm 1990 gekauft hat, weiß um das Potenzial seiner Farm, um die fruchtbaren Böden und die exzellenten Hochlandkaffees, die dort wachsen. Er gibt sich nie mit dem Erreichten zufrieden, sondern hat ständig neue Ideen, was man noch verbessern oder ausprobieren könnte. „Ich möchte eine Musterfarm haben“, betont er.

Qualitätskontrolle

Transparenz und Qualität haben bei uns höchste Priorität

Auf Shangri-La wird jeder Arbeitsschritt genauestens dokumentiert und jedem Schritt schließt sich eine Qualitätskontrolle an. Um die Kontrolle zu erleichtern, haben wir unsere Farm in Parzellen unterteilt, sodass wir stets wissen, von welchem Feld die aktuell aufbereitete Charge stammt. Auf der Rückseite unserer Kaffeeverpackung gibt es eine Numer beginnend mit "L". Diese erlaubt uns genau zurück zu verfolgen, aus welcher Parzelle der Kaffee stammt. Aus Transparenzgründen sowie des Erhalts der Qualität und der Rückverfolgbarkeit.

Unsere Priorität

Unserer Verantwortung gerecht werden

Das Land und auch unsere Arbeiter geben uns tagtäglich so viel, dass wir gar nicht anders können als ihnen möglichst viel zurückzugeben. Denn nur wenn es den Menschen und dem Land gut geht, schaffen sie den passenden Rahmen, in dem unsere hochwertigen Premiumkaffees produziert werden können.

Bildung ist der Schlüssel der Zukunft

In Tansania haben Kinder oft einen weite Wege in die Schule – was eine große Hürde darstellt, damit sie regelmäßig dort hingehen.
Um seine Farmarbeiter zu unterstützen, initiiert Christian Jebsen immer wieder soziale Projekte, wie einen eigenen Kindergarten. Tag für Tag werden hier knapp 50 Kinder zwischen drei und sechs Jahren betreut, bekommen regelmäßige Mahlzeiten und werden unterrichtet.
Während der Pflücksaison steigt die Kinderschar um ein Vielfaches. Dann kommen die Frauen aus den umliegenden Gemeinden, wohnen im eigens errichteten Pickers Camp, eine Einrichtung mit Schlafgelegenheiten und Duschen, wo sie auch verpflegt werden. Auch eine Schule in der Nachbarschaft unterstützt der Kaffeefarmer mit der Shangri-La Education Foundation.

Unser Team

Das Team hinter Kifaru Coffee

Ohne ein funktionierendes Team, das die Abläufe auf der Farm kennt und mitgestaltet, könnte solch eine große Farm nicht überleben, geschweige denn Premiumkaffee in nennenswerten Mengen produzieren. Jeder einzelne Mitarbeiter ist wichtig und erfüllt eine bedeutende Aufgabe, ohne die der Betrieb nicht reibungslos funktionieren würde. Wertschätzung und Respekt vor der Leistung des Anderen sind bei uns wichtige Werte, nach denen wir leben und streben.

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Jacob Christian

Coffee Farmer
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Patrick

Coffee Manager
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Elfrida

CFO and Head Secretary
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Gladness

Secretary
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Verena

Project Manager
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Julius

Guide
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Safari

Head of Coffee
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Mlenga

Head of Livestock
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Faustin

Storekeeper
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Slugho

Senior Driver
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Deemay

Head of New Plantings
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Alex

Head of Plant Protection
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Karatu

Head of Irrigation
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Agape

Irrigation
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Damian

Chef of Samaki Tatu Guest House
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Regina

Chef of Shangri-La Farmhouse
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Suzanna

Hospitality Team
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Upendo

Hospitality Team
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Neema

Hospitality Team
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Christian

Driver
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Susanna

Head of Cheesery
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Sabina

Head of Avocados